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Mythos 1: Das Tragen einer Brille führt zu einer Verformung der Augen.

Die Deformation der Augen ist die Folge der Verlängerung der Augenachse nach der Myopie, nicht der Brille.

Mythos 2: Es gibt keinen Unterschied zwischen echter und falscher Myopie.

Die sogenannte „Pseudomyopie“ ist eine vorübergehende Sehschwäche, die durch übermäßige Augenermüdung verursacht wird. Nach einer Mydriasis-Optometrie zeigt sich eine leichte Weitsichtigkeit oder keine Kurzsichtigkeit – ein völlig normaler Brechungszustand. In diesem Fall ist keine Brille erforderlich. Viele Eltern empfinden es als schwierig, ihren Kindern ohne Mydriasis-Optometrie im Optikergeschäft eine Brille anzupassen, da sich die Pseudomyopie dadurch in eine echte Kurzsichtigkeit verwandeln kann.

Mythos 3: Das Tragen einer Brille verstärkt die Kurzsichtigkeit.

Viele Eltern glauben, dass das Tragen einer Brille die Kurzsichtigkeit verschlimmert. Tatsächlich ist neben genetischen Faktoren die Hauptursache für die Zunahme von Kurzsichtigkeit in der Jugend übermäßige Nahbetrachtung und ungünstige Sehgewohnheiten. Das Tragen einer passenden Brille kann dieser Verschlimmerung wirksam vorbeugen.

Mythos 4: Bei der Anpassung einer Brille muss die Stärke niedriger sein.

Die Stärke der Brille muss genau stimmen und darf weder zu hoch noch zu niedrig sein. Eine Überkorrektur kann bei Kindern nach dem Tragen der Brille Schwindelgefühle verursachen; eine zu niedrige Korrektur kann Kurzsichtigkeit verschlimmern. Kinder sollten mit der Brille lange und scharf sehen können, ohne dass die Sehschärfe beeinträchtigt wird.

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Mythos 5: Mydriasis-Optometrie ist schädlich. Nach der Mydriasis leiden Kinder vorübergehend unter verschwommenem Sehen im Nahbereich und Photophobie.
Viele Eltern befürchten, ihren Kindern die Pupillen zu schädigen und lehnen daher eine Pupillenerweiterung ab. Tatsächlich ist die Mydriasis jedoch unschädlich für die Augen und eine gängige Untersuchungsmethode. Durch die Mydriasis lassen sich nicht nur übermäßige Ziliarmuskelbewegungen vermeiden, sondern auch eine durch Anpassungsspasmen bedingte Pseudomyopie verhindern.
Mythos 6: Es ist falsch, nicht nachzuprüfen.
Die klinische Praxis hat bestätigt, dass regelmäßige Kontrolluntersuchungen bei kurzsichtigen Kindern Aufschluss darüber geben können, ob sich die ursprüngliche Sehschärfe verändert hat und ob sich die ursprüngliche Kurzsichtigkeit tatsächlich entwickelt hat. Verändert sich der Grad der Kurzsichtigkeit, muss die Brille rechtzeitig ausgetauscht werden.
Mythos 7: Blindes Vertrauen in Volksheilmittel, weil man glaubt, Kurzsichtigkeit sei behandelbar.
Um zu verhindern, dass ihre Kinder eine Brille tragen müssen, glauben viele Eltern der Propaganda verschiedener Institutionen und denken, Kurzsichtigkeit sei behandelbar. Dann versuchen sie es mit diversen Hausmitteln wie Physiotherapie, Massagen und Augenpflastern. Tatsächlich gibt es mit den heutigen medizinischen Mitteln keine wirksame Behandlung für Kurzsichtigkeit, sobald sie einmal aufgetreten ist; ihr Fortschreiten lässt sich lediglich mit begrenzten Mitteln verlangsamen.

Was soll ich tun, wenn mein Kind bereits kurzsichtig ist?
Zunächst sollte geklärt werden, ob es sich um echte oder falsche Kurzsichtigkeit handelt. Am besten lässt man die Augenklinik eines Krankenhauses aufsuchen und die Ergebnisse nach der Pupillenerweiterung des Kindes überprüfen. Ist die Brechkraft nach der Pupillenerweiterung normal, handelt es sich um falsche Kurzsichtigkeit; ist sie hingegen erhöht, handelt es sich um echte Kurzsichtigkeit.

Pseudomyopie
Pseudomyopie ist keine echte Kurzsichtigkeit, sondern eine durch Überanpassung bedingte Kurzsichtigkeit. Zu langes, kontinuierliches Sehen im Nahbereich kann zu Akkommodationsspasmen führen, einem Phänomen der Kurzsichtigkeit, bei dem entfernte Objekte unscharf erscheinen. Bei einem Kind mit Pseudomyopie kann man die Augen vollständig entspannen und ihnen Zeit zur Erholung geben, beispielsweise durch Reduzierung von Nahsicht und die Anwendung von Ziliarmuskel-Lähmungsmitteln.

Echte Kurzsichtigkeit
Einerseits sollten Kinder laut ärztlicher und augenärztlicher Empfehlung rechtzeitig eine Brille tragen, um Kurzsichtigkeit zu korrigieren. Gleichzeitig sollte darauf geachtet werden, dass sie tagsüber mehr Zeit im Freien verbringen, die Augen nicht zu lange im Nahbereich beobachten und weniger elektronische Geräte nutzen, um die Entwicklung der Kurzsichtigkeit zu verlangsamen. Darüber hinaus sollten Kinder alle drei bis sechs Monate zur Kontrolle von Sehvermögen, Augenachse und Refraktion ins Krankenhaus gehen, um den Verlauf der Kurzsichtigkeit zu verfolgen und gegebenenfalls rechtzeitig Maßnahmen zur Kontrolle und Behandlung zu ergreifen.

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Veröffentlichungsdatum: 11. Juli 2025