Unzureichende Akkommodation bedeutet, dass die Akkommodationsfähigkeit des Auges nicht ausreicht, während verzögerte Akkommodation eine Reaktion des Gehirns, eine Art Akkommodationsgewohnheit, darstellt, bei der die Akkommodation stets „einen halben Takt hinterherhinkt“. Beispiel: Unzureichende Akkommodation bedeutet Geldmangel (Akkommodation), also kein Geld zum Ausgeben (unzureichende Akkommodation); verzögerte Akkommodation bedeutet, Geld zu haben (Akkommodation, normale Akkommodation). Beim Ausgeben von Geld handelt man jedoch stets und möchte möglichst wenig ausgeben (verzögerte Akkommodation), was eine Verhaltensgewohnheit ist (eine Anpassungsreaktion des Gehirns).
Obwohl die Familie wohlhabend ist (normale Anpassung), muss sie beim Einkaufen dennoch sparsam sein (Anpassungsverzögerung) und so wenig wie möglich ausgeben (Anpassung kann so wenig wie möglich genutzt werden). Die Anpassungsfähigkeit nimmt mit dem Alter ab. Wenn die Anpassungsfähigkeit abnimmt, liegt dies nicht an mangelnder Bereitschaft, Geld auszugeben (Anpassungsverzögerung), sondern daran, dass kein Geld mehr zum Ausgeben vorhanden ist (keine Anpassung). Daher ist es nicht sinnvoll, die Anpassungsreaktion älterer Patienten zu testen.
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Veröffentlichungsdatum: 23. Januar 2025