Warum dürfen Menschen mit starker Kurzsichtigkeit kein Blut spenden?
Hohe Myopie ist definiert als eine Fehlsichtigkeit mit einem Brechungsfehler von über 600 Dioptrien (bei Kindern über 400 Dioptrien). Da diese Form der Myopie häufig mit pathologischen Veränderungen im Auge einhergeht, raten Blutbanken generell von Blutspenden ab. Leichte Myopie (unter 300 Dioptrien) verläuft in der Regel komplikationslos, während bei hoher Myopie (über 600 Dioptrien) der anteroposteriore Durchmesser des Augapfels deutlich vergrößert ist, die Netzhaut sich jedoch nicht entsprechend verlängern kann. Dies führt zu einer Verlängerung und diffusen Atrophie der Netzhaut, und die entsprechenden Blutgefäße werden zunehmend dünner. Dadurch reagieren die Blutgefäße sehr empfindlich auf Blutdruckveränderungen, und der Glaskörper kann sich von einem gelartigen in einen flüssigen Zustand verändern.
Während einer Blutspende kann der Blutdruck leicht schwanken. Bei stark kurzsichtigen Menschen, deren Netzhautgefäße ohnehin dünn sind, kann diese leichte Schwankung zu Gefäßkrämpfen in der Netzhaut führen, die wiederum Netzhautrisse in bereits geschädigten Bereichen verursachen können. In diesem Fall kann verflüssigter Glaskörper in den subretinalen Raum gelangen, eine Netzhautablösung hervorrufen und das Sehvermögen stark beeinträchtigen. Daher wird stark kurzsichtigen Menschen zum Schutz der Blutspender empfohlen, kein Blut zu spenden.
Experten weisen darauf hin, dass kurzsichtige Blutspender keine Seltenheit sind. Da die Blutspendevorschriften meines Landes den Grad der Kurzsichtigkeit nicht explizit festlegen und Faktoren wie Astigmatismus berücksichtigen, wird in der Praxis üblicherweise ein Grenzwert von etwa 500 Dioptrien als Richtwert verwendet, und kurzsichtige Spender werden geduldig davon überzeugt, nicht zu spenden.
Welche Komplikationen kann starke Kurzsichtigkeit verursachen?
1. Glaskörpertrübungen: Menschen mit dieser Erkrankung sehen oft schwarze Schatten, die beim Bewegen ihrer Augen in ihrem Sichtfeld umherschweben, ähnlich wie Fliegen oder Mücken. Dies ist auf die Verflüssigung der normalen kolloidalen Struktur des Glaskörpers zurückzuführen.
2. Makulablutung: Bei Menschen mit hoher Kurzsichtigkeit zieht der vergrößerte Augapfel ständig an der Netzhautwand und verursacht so Stoffwechselstörungen. Insbesondere können kleine Blutgefäße in der Makula aufgrund dieser Spannung reißen, was zu einer Makulablutung führt und das zentrale Sehvermögen stark beeinträchtigt. Betroffene nehmen dabei einen fixierten schwarzen Schatten wahr, der ihr Sichtfeld einschränkt. Obwohl die Blutung durch Behandlung zurückgebildet werden kann, bleiben oft Blutspuren zurück, die das Sehvermögen in unterschiedlichem Ausmaß beeinträchtigen.
3. Netzhautablösung: Dies ist eine relativ schwerwiegende Komplikation mit komplexen Ursachen. Bei Patienten mit hoher Myopie schwächt sich das Netzhautgewebe aufgrund von Degeneration und Atrophie, wodurch es extrem anfällig für Netzhautablösung und Erblindung wird. Äußerlich können versehentliche Einwirkungen von Kräften, die über den Glaskörper weitergeleitet werden, Netzhautrisse verursachen, die zu Netzhautablösung und Erblindung führen können.
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Veröffentlichungsdatum: 16. Januar 2026